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Theater

Schulstress, Probenstress und trotzdem eine traumhafte Premiere

Ausgelassene Stimmung nach der gelungenen Premiere hinter der Bühne. Franziska Golk (M.), Regisseurin und Choreografin der Aufführung, ist froh und erleichtert, dass alles perfekt ablief. Auch Jessie Thieme (r.) ist erleichtert dass alles trotz Knieverletzung im wahrsten Sinne des Wortes über die Bühne ging. FOTO: Peter Aswendt

Senftenberg. „Wie Wirk(l)ich?“ begeistert die Zuschauer in der Neuen Bühne Senftenberg.

Bin ich das, was ich höre? Was ich sage, was ich denke – soll ich das sein? Fragen, die sich wohl schon jeder gestellt hat, der zwischen Traum und Wirklichkeit wandelt. 15 junge Frauen aus Senftenberg, Großräschen und Schwarzheide, die dem Musicalensemble der Neuen Bühne Senftenberg angehören, sind dieser Frage in dem Stück „Wie Wirk(l)ich?“ am Samstag nachgegangen.

Die Premiere ist traumhaft gewesen. Dabei sah es nicht immer so aus: „Wir haben bei der Generalprobe ganz schön gepatzt“, rollt Charlott Riedel (17) mit den Augen. „Da hat sich die Theaterweisheit wieder mal bestätig“, fügt sie schmunzelnd hinzu.

An einem merkwürdigen Ort treffen sich 15 Mädchen. Ist es ein Traum? Nichts hüpft oder flackert – also alles ganz logisch. Kneifen, Luft anhalten, das kann kein Traum sein! Und doch treffen die jungen Träumerinnen auf Spiegelwesen oder hören Sprachen die sie nicht verstehen. Unsicherheit aber auch Wohlbefinden. Monster in der Ecke, aber auch die Oma wiedersehen. Träume, die junge Menschen nun mal haben und über die sie reden wollen.

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