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Laster nutzen Ausweichstrecken und die Nacht

Lärmstreit an B 169 verlagert sich

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint: Die Allmosener spüren eine deutliche Abnahme des Lkw-Verkehrs auf ihrer Ortsdurchfahrt.FOTO: LR / Jan Augustin

Senftenberg. Das Durchfahrtsverbot zwischen Klein Oßnig und Allmosen zeigt mit täglich 400 weniger Lastern Wirkung. Anwohner sind teilweise zufrieden. Scharfe Kritik kommt aus der Wirtschaft.

Anwohner und Autofahrer spüren es: Seit dem vor drei Monaten eingeführten Lkw-Durchfahrtsverbot zwischen Klein Oßnig und Allmosen sind deutlich weniger Brummis unterwegs. Das belegen jetzt auch die ersten offiziellen Zahlen des Monitoring. Wie das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bestätigt, hat sich der Lkw-Verkehr auf dem gesperrten Abschnitt etwa um 40 Prozent reduziert. „Das ist ein gutes Ergebnis, das unsere Erwartungen übertrifft“, sagt Ministeriumssprecher Steffen Streu. Ihm zufolge passieren nach einer ersten Auswertung ungefähr 600 schwere Laster die Strecke. „Allerdings gibt es auch Ausweichverkehre, beispielsweise über Calau oder die Bundesstraße 97“, räumt Streu ein. An einer Auswertung hierfür werde noch gearbeitet.

Lob aus Allmosen, Kritik aus Klein Oßnig

„An manchen Tagen denkt man, es fährt gar kein Auto mehr“, sagt Bärbel Schaks, Inhaberin eines Friseur- und Kosmetiksalons in Allmosen. Sie sei zufrieden mit der jetzt erzielten Wirkung. „Ich kann nicht meckern. Insgesamt ist es ruhiger geworden“, sagt auch Roland Tischer, der direkt an der viel befahrenen Ortsdurchfahrt wohnt.

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