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Landkreis investiert in Radlertrassen

Oberspreewald-Lausitz baut millionenteure neue Radwege

Landrat Siegurd Heinze (l.) durfte mit dem Bagger der Baufirma Matthäi die ersten Erdfuhren für den Ausbau des Radweges von Meuro nach Freienhufen beiseite schaffen. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Meuro. Rund 650 Kilometer Fernradwege verlaufen durch den Oberspreewald-Lausitz-Kreis. 70 Kilometer davon sollen in den nächsten drei Jahren zwischen dem Spreewald und den Kmehlener Bergen saniert und neu gebaut werden.

Eine Radfahrt von Meuro nach Freienhufen war bis vor wenigen Tagen eine abenteuerliche Angelegenheit. Abgebrochene Kanten und zahllose, lang gezogene Huckel quer über den Asphalt sorgten auf dem 2,5 Kilometer langen Abschnitt für reichlich Verdruss bei Radlern und Skatern. Jetzt ist die Trasse komplett gesperrt. Denn bis November soll sie erneuert werden. Neben einer neuen Asphaltschicht wird ein wirksamer Wurzelschutz eingebaut. Denn die Baumwurzeln haben in den vergangenen Jahren immer wieder die in die Jahre gekommene Asphaltdecke aufgebrochen.

Zwischen Meuro und Freihufen fällt der Startschuss

Die Wurzeln seien bei den heimischen Radwegen ohnehin das größte Problem, resümiert Kreiswanderwegewart Karin Hädicke. „Als die Radwege in den Jahren von 1997 bis 2002 gebaut wurden, waren wir uns dieses Problems nicht wirklich bewusst“, erklärt die Fachfrau. Daher sei nicht schon damals die entsprechende Schutzfolie eingebaut worden.

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