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Soziales Miteinander

Frauen haben immer ein offenes Ohr

Die Frauen des Helferkreises engagieren sich seit zehn Jahren für Menschen mit Demenz oder einem Pflegebedarf. FOTO: DRK Lausitz/Petermann

Lauchhammer. Seit zehn Jahren gibt es in der Region die ehrenamtliche Hilfe für Pflegebedürftige.

Die ehrenamtlichen Helferinnen des ambulanten DRK-Pflegedienstes in Lauchhammer und Ruhland engagieren sich seit nunmehr zehn Jahren. Die Frauen des Helferkreises betreuen und begleiten Menschen mit Demenz oder einem Pflegebedarf, informiert Sprecherin Dunja Petermann. Sie stellen sich dabei den unterschiedlichen Anforderungen der zu Betreuenden und gehen individuell auf jeden ein. Stets haben sie ein offenes Ohr.

Die Helferinnen sind in der Häuslichkeit tätig, begleiten Pflegebedürftige zum Einkauf, gehen mit ihnen spazieren, unterhalten sich oder schwelgen mit ihnen in Erinnerungen. In der Betreuung und Begleitung von Menschen mit Demenz geht es auch um die Entlastung der pflegenden Angehörigen, um ihnen Freiräume zu gewähren, ebenso um Ansprechpartner in schwierigen Situationen zu sein. „Unsere ehrenamtlichen Helferinnen sind eine Bereicherung und Entlastung für die Arbeit des ambulanten Pflegedienstes. Wir sind stolz, dass es Menschen gibt, die sich Zeit für andere nehmen“, sagt Christine Schulz, Sozialarbeiterin beim ambulanten Pflegedienst in Lauchhammer.

Die Helferinnen haben eine viertägige Schulung der Alzheimergesellschaft Brandenburg absolviert, sich intensiv mit dem Krankheitsbild „Demenz“ vertraut gemacht, bilden sich regelmäßig weiter und nehmen einmal monatlich an Fallbesprechungen teil. Begleitet und angeleitet werden die Frauen durch die Sozialarbeiterinnen der Pflegedienste. Die Unterstützung durch den Helferkreis können Menschen mit einem Pflegegrad in Anspruch nehmen. Die Kosten in Höhe von 125 Euro monatlich werden als sogenannte Sachleistungen von den Pflegekassen getragen und stehen jedem Pflegebedürftigen zur Verfügung.

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