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Mehr Geld für Kindereinrichtungen

Lausitzer Kitas wollen Geld für mehr Personal

Im Herbst haben die Kinder der Lübbener Kita „Waldhaus“ Richtfest am Neubau gefeiert. Bald können sie einziehen. Doch auch diese Einrichtung kämpft um zusätzliches Personal. FOTO: Stadt Lübben / Ziemer Dörthe

Senftenberg. Lausitzer Kindereinrichtungen versprechen sich vom neuen Gute-Kita-Gesetz der Bundesregierung mehr Geld für Personal und längere Betreuungszeiten.

Das Gute-Kita-Gesetz soll die Kinderbetreuung auch in der Lausitz besser machen. 5,5 Milliarden Euro stellt der Bund dafür bis zum Jahr 2022 bereit. In Brandenburg ist derzeit noch offen, wo die Förderschwerpunkte gesetzt werden. In Sachsen soll in die pädagogische Arbeit investiert werden. Eltern protestieren wegen ausufernder Gebühren und unflexibler Betreuungszeiten in beiden Ländern immer wieder.

Insgesamt 206 Kinder werden im Senftenberger „Zwergenhaus am See“ derzeit betreut. Damit ist die Fröbel-Einrichtung bis auf den letzten Platz ausgebucht. Besonderer Wert wird auf die Integration der ausländischen Kinder gelegt. „Dafür bräuchten wir mindestens eine zusätzliche pädagogische Fachkraft“, sagt Fröbel-Sprecherin Beatrice Strübing. Zudem wurde das Senftenberger KInderhaus das letzte Mal vor 30 Jahren saniert. Der Bauzustand zeigt das auch. „Einige Türen sind bereits ein halbes Jahrhundert alt“, sagt Strübing. Mehr Geld wird dringend benötigt für die Kita.

Unterstützung bei Personal und Sanierung erhofft sich der Fröbel-Verein mit dem Gute-Kita-Gesetz, das Anfang dieses Jahres in Kraft getreten ist.

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