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Wehmut: 3000 Tonnen-Schaufelradbagger des Tagebaus Meuro soll gesprengt werden

Letzte Reise für das „Blaue Wunder“ vom Lausitzring

Die Tage für das „Blaue Wunder“ am Lausitzring sind gezählt. Der 3000 Tonnen schwere Schaufelradbagger soll gesprengt werden. Schipkau ist bereits in Kontakt mit Fachleuten zur Abbruchtechnologie. FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE

Meuro. Schipkau und Großräschen haben bereits zugestimmt: Ein Stück Geschichte soll in die Luft gesprengt werden.

An diesem Vorentscheid kleben Emotionen Hunderter Bergleute aus dem Senftenberger Revier: Das „Blaue Wunder“ vom Lausitzring soll auf seine letzte Reise geschickt werden. Damit geht ein Stück Lausitzer Bergbaugeschichte unwiderruflich verloren.

Das letzte Großgerät des früheren Tagebaus Meuro, der Schaufelradbagger Nr. 1473, hatte vor 15 Jahren seinen letzten Standort nahe des Lausitzrings gefunden. Seither gehört das „Blaues Wunder“ zu den bekanntesten Landmarken der Lausitz.

Inzwischen ist die blaue Farbe zu einem Hellgrau verblichen. Dies ist nicht das einzige Zeichen der Alterung. Wind und Wetter taten ein Übriges, so dass sich die drei Eigentümer Senftenberg, Großräschen und Schipkau Gedanken über die Zukunft des Großgeräts machen. Die Mitglieder der Hauptausschüsse von Großräschen und Schipkau haben bereits der unumgänglichen Verschrottung zugestimmt.

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