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„Daran führt trotz schweren Herzens kein Weg vorbei“, bestätigt Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD). Neben dem Rost gibt es ein zweites Problem: Vandalismus und Diebstahl. Geklaut wird auf dem Tagebauriesen so gut wie alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Dazu gehören Laufgitter, Kabel und Leuchten.

Der 1965 vom damaligen VEB BFG Lauchhammer errichtete Schaufelradbagger war überwiegend im früheren Tagebau Meuro im Einsatz. Das seinerzeit optimal in Hoch- und Tiefbaggerung einsetzbare Gerät trug Bodenmassen ab und schuf damit im Vorfeld der Abraumförderbrücke ein ebenes Planum. Gegen Ende des Tagebaus Meuro wurde mit dem Gerät die heutige Form des Großräschener Hafenbeckens geschaffen. Später diente der Bagger der Gewinnung von Erdmassen, um restliche Tieflagen des Tagebaus bei Senftenberg und Sedlitz zu schließen.

2003 fiel zwischen LMBV und Kommunen die Entscheidung, den imposanten Bagger auf eine letzte Reise in Richtung Lausitzring zu schicken. Hier war das 51 Meter hohe und 3000 Tonnen schwere Tagebaugroßgerät Kulisse für manchen Kameraschwenk des Fernsehens.

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