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Wolf wird für Frauendorfs Bauern zum Problem

Lindenauer Wolf reißt drittes Kalb in vier Wochen

Nach zwei Wolfsattacken im Lindenauer Mutterkuhstall hat das Raubtier am Dienstag auf der Weide ein fünf Tage altes Kälbchen gerissen. Frauendorfs Tierwirte werden unruhig und denken über Nachtwachen nach.FOTO: dpa / Peter Steffen

Frauendorf/Tettau. Schon wieder ein totes Kalb in Lindenau (OSL). Es ist der dritte Wolfsriss innerhalb von nur vier Wochen. Das ist der Albtraum für den Chef der Rinderproduktion in der Agrargenossenschaft Elster/Pulsnitz, Andreas Kupfer. Diesmal ist in der Nacht zum Dienstag ein fünf Tage altes Kälbchen auf einer Weide gerissen worden.

Der Wolf war wieder da - der Albtraum für den Chef der Rinderproduktion in der Agrargenossenschaft Elster/Pulsnitz, Andreas Kupfer, geht weiter. Ein fünf Tage altes Kälbchen ist in der Nacht zum Dienstag auf einer Weide bei Tettau von dem Raubtier gerissen worden. Für Frauendorfs Tierwirte ist es der dritte Kälbchen-Verlust innerhalb von vier Wochen. In den ersten beiden Fällen hat sich Isegrim sogar in den Stall getraut, um Beute zu machen. Diesmal hat er auf der  Weide zugeschlagen, auf der zehn Mutterkühe mit ihren Kälbern stehen. Das gerissene Jungtier wurde Dienstagmorgen von einem Mitarbeiter gefunden. „Die Mutterkuh hat so verzweifelt und hilflos gerufen“, sagt Kupfer. Ihr Kalb lag von der Weide rausgezerrt angefressen im Gras. Der Rissgutachter, der den Weg nach Lindenau und Tettau inzwischen schon gut kennt, ist gerufen und wurde gestern noch am Tatort erwartet. „Der Problemwolf hält uns auf Trab“, ringt Rinderchef Andreas Kupfer um Fassung.

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