ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Der Geschäftsführer muss ohnehin ständig auf den Taler schauen. Denn die rund 260 000 Euro, die der Tierpark pro Jahr kostet, können durch die Ticketerlöse und den Verkauf von Speisen und Getränken bei Weitem nicht ausgeglichen werden. Nur mit einem bärenstarken Zuschuss der Stadt Senftenberg ist das möglich. „Wir sparen an jeder Ecke und Kante“, betont Tino Jörke, der seit fünfeinhalb Jahren Geschäftsführer der WBS Tierpark-Betriebs-GmbH ist. Größere Investitionen seien nur möglich, wenn ein unerwarteter Geldregen auf den Tierpark prasselt – so wie in den Jahren 2013 und 2014, als die Einrichtung jeweils 200 000 Euro geerbt hatte. Mit dem Geld wurden damals die Be- und Entwässerung saniert, neue Beleuchtung und Grünanlagen angeschafft und der Spielplatz gebaut.

Die Tierparks in der Lausitz werden immer mal wieder mit größeren und kleineren Spenden überrascht. Anfang vorigen Jahres staunte ein Verwaltungsmitarbeiter des Zoo in Hoyerswerda nicht schlecht, als er das Konto routinemäßig überprüfte und dabei einen deutlich sechsstelligen Betrag registrierte. Auch in diesem Fall will die Spenderin anonym bleiben. Das Geld soll in den Bau einer 3000 Quadratmeter großen Afrika-Savanne fließen.

Das Vari-Land in Senftenberg wird deutlich kleiner werden, dafür aber ist die Freude über die Finanzspritze gleich groß. „Das ist einfach toll und bringt den Tierpark soweit voran“, schwärmt Tino Jörke.

top