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Informationsveranstaltung in Ruhland

Neuer Anlauf für Hochwasserschutz

Die beiden Senftenberger Reinhard Heepe (l.) und Walter Karge kämpfen seit Jahren für den Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster.FOTO: LR / Jan Augustin

Senftenberg/Elsterwerda. Der Wasserwirtschaftler Reinhard Heepe aus Senftenberg lässt beim Thema Hochwasserschutz an der Schwarzen Elster nicht locker. Er lädt zu einer Informationsveranstaltung nach Ruhland ein.

Zum Hochwasserschutz und zur Wasserbewirtschaftung der Schwarzen Elster findet am Donnerstag, 28. Februar, eine Informationsveranstaltung im Zollhaus Ruhland statt. Das teilt der Senftenberger Reinhard Heepe mit. Der Wasserwirtschaftler im Ruhestand will darüber Auskunft geben, „was in Sachen Hochwasserschutz entlang der Schwarzen Elster passiert und nicht passiert. Da werde ich richtig vom Stapel lassen“, kündigt der 78-Jährige an.

Seit Jahren kämpfen er und der Bergbausanierungsexperte Walter Karge darum, dass das Land Brandenburg beim Thema Hochwasserschutz und Niedrigwasserbewirtschaftung die Lausitzer Tagebauseen mit einbeziehen soll. Die Hochwassergefahr könne erheblich eingedämmt werden, wenn vor allem im Raum Senftenberg und Lauchhammer endlich eine ordentliche Gewässerunterhaltung betrieben werde und die Maßnahmen forciert würden, im Hochwasserfall Wasser aus der Schwarzen Elster in die Lausitzer Seenkette abzuleiten.

Offizielle Planungen für diese Art der Nutzung, unter anderem vom damaligen Rat des Bezirkes Cottbus und nach der Wende auch von der Brandenburger Landesregierung, gibt es mehrere schon seit Jahrzehnten, erklärt Reinhard Heepe. Aber zwischen den beiden betroffenen Bundesländern sei noch nicht einmal geregelt, dass und wie Wasser aus den sächsischen in die brandenburgischen Seen geleitet werden kann.

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