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NGG-Gewerkschaft: Gastgewerbe hat ein Image-Problem

13-Stunden-Schichten im Spreewald und Seenland bald normal?

Der Rostige Nagel am Sornoer Kanal erfreut sich bei den Seenland-Touristen größter Beliebtheit. das Gastrogewerbe in der Region kämpft jedoch zunehmend mit Arbeitskräftemangel - auch wegen schlechter Bedingungen. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Lausitz. Die Tourismusbranche meldet Rekordergebnisse für Brandenburg. Auf die Kehrseite des Booms macht die Gewerkschaft NGG aufmerksam. Vor allem die Arbeitszeiten werden kritisiert.

„Es fehlen hier zunehmend Fachkräfte“. Aber nicht, weil sie nicht da sind, sondern „auch, weil die Branche ein waschechtes Image-Problem hat“, sagt Sebastian Riesner, der Geschäftsführer der NGG-Region Berlin-Brandenburg.

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz beschäftigt das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 2000 Menschen, 2300 im Landkreis Spree-Neiße, 1300 im Elbe-Elster-Land. Und die haben immer extremere Arbeitszeiten.

Zwar gehöre das Arbeiten am Abend oder am Sonntag für Hotelfachleute und Kellner fest zum Job. „Aber in den vergangenen Jahren sind die Schichten deutlich länger und die Erholungszeiten kürzer geworden. Das macht nicht jeder ewig mit“, so Riesner.

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