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Sebastian Riesner, Geschäftsführer NGG-Region Berlin Brandenburg: Hoteliers und Gastronomen sollten die Branche durch gute Ausbildungsqualität und Bezahlung nach Tarif attraktiver machen. FOTO: NGG Berlin Brandenburg

NGG kritisiert 13-Stunden-Arbeitstage im Gastgewerbe

Er kritisiert insbesondere die Forderungen von Unternehmern, das Arbeitszeitgesetz zu lockern. „Geht es nach dem Dehoga-Bundesverband, dann sollen 13-Stunden-Arbeitstage bald zum Normalfall werden. Aber hier steht die Gesundheit der Beschäftigten auf dem Spiel. Nicht umsonst gibt es gesetzliche Grenzen“, so Riesner. Das Arbeitszeitgesetz schreibt eine Regelarbeitszeit von acht Stunden täglich vor. In Ausnahmefällen kann sie auf zehn Stunden ausgedehnt werden.

Nach einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin steigt das Unfallrisiko nach der achten Arbeitsstunde exponentiell an. Und wer oft im Schichtdienst arbeitet, der hat ein erhöhtes Risiko, am Herzen oder an Diabetes zu erkranken.

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