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Oldtimer- und Traktorentreffen

Wenn die alten „Schätzchen“ übern Festplatz tuckern . . .

Der Deutz D 30 von Helmut Ruhland (im Fahrerhaus) wird am Sonntag ebenso zur Schau auf das Kleinkoschener Festgelände tuckern wie viele andere Landmaschinen von Einwohnern des Dorfes. Ebenso präsentieren sich Gäste mit blitzenden Oldtimern, kündigt der Heimatverein an. FOTO: Manfred Feller

Kleinkoschen. Der Heimatverein Kleinkoschen lädt am Sonntag zu seinem 4. Oldtimer- und Traktorentreffen ein. Jede Menge Gelegenheit fürs Fachsimpeln.

Auf dem Dorf - wie es Kleinkoschen eines ist - sind Traktoren echte „Arbeitstiere“. Sie werden zum Mähen und Grubbern, zum Pflügen und Schnee schieben, zum Schleppen und Holzholen eingesetzt. „Der Traktor ist für uns eben ein Alltagsgegenstand, der die anfallende Arbeit erleichtert“, so sieht das Helmut Ruhland. Der 80-Jährige ist Vorsitzender des Heimatvereines Kleinkoschen und nennt einen stattlichen Glöckner-Deutz D 30, Baujahr 1963, sein eigen. Und er weiß, dass im Dorf noch mindestens ein knappes Dutzend Familien ebenfalls solche Stahlrösser mit teils schon historischem Alter in der Scheune zu stehen haben - einen Famulus aus den Sechzigern der DDR oder Kleintraktoren der Marke Eigenbau.

Am kommenden Sonntag, 9. September, werden all diese Wunderwerke der Nutzfahrzeug-Technik dann jedoch für einen Tag zum Ausstellungsstück. Blank geputzt und gewienert stehen die Schlepper und Traktoren dann beim 4. Oldtimer- und Traktorentreffen auf dem Festplatz in Kleinkoschen zur Besichtigung und Bewunderung bereit. „Wir haben vor zwei Jahren diese Idee des Oldtimer- und Traktorentreffens wiederbelebt. Zur Auflage Nummer vier laden wir am kommenden Sonntag alle Freunde und Bewunderer alter Fahrzeugtechnik ein“, berichtet Helmut Ruhland.

Ab 11 Uhr rollen die Schätzchen auf dem Kleinkoschener Gelände ein. „Wir hatten beim letzten Mal rund 50 Oldtimer, alte Traktoren und Motorräder bei uns zu Gast. Und wir hoffen, dass auch diesmal wieder Gäste aus Spremberg, Lauta oder Lindenau angefahren kommen“, sagt Helmut Ruhland.

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