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Tatverdächtiger legt Teilgeständnis ab

Polizei nennt neue Details zum Schuss auf Asylbewerber

Die Polizei ermittelt gegen den 24-Jährigen unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.FOTO: Frank Hilbert

Lauchhammer. Nachdem ein Polizist am Dienstag einen Asylbewerber in Lauchhammer angeschossen hat, gibt es nun neue Details. So soll der 24-Jährige auch nach dem Schuss noch weiter aggressiv gewesen sein – und offenbar unter Drogen gestanden haben.

Wie das Polizeipräsidium am Mittwochmorgen mitteilt, ist der Asylbewerber aus dem Tschad am Dienstagnachmittag durch seine Agressivität in der Unterkunft in Lauchhammer aufgefallen. „Bereits vor dem polizeilichen Einsatz in der Asylbewerberunterkunft hatte der 24-jährige Tatverdächtige mit einer Astschere elektrische Leitungen in der Unterkunft durchtrennt. Einen daraufhin einschreitenden Wachmann schlug er mit der Astschere so schwer, dass dieser in einem Krankenhaus ärztlich behandelt werden musste“, berichtet Polizeisprecherin Stefanie Klaus. Der Wachmann konnte das Krankenhaus zwischenzeitlich wieder verlassen.

Als die Polizisten gegen 15 Uhr in der Unterkunft eintrafen, randalierte der Mann mit einer Holzlatte. Als die Polizisten ihn ansprachen, wurde er aggressiv und ging mit einem Messer auf die Beamten los. Daraufhin gab ein Polizist einen Schuss ab und traf ihn an der Schulter.

Der 24-jährige Beschuldigte wurde daraufhin in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. „Im Krankenhaus verhielt sich die Person weiterhin derart aggressiv, dass eine Bewachung des Mannes durch die Polizei und letztlich auch eine Fixierung am Bett zum Schutz des Krankhauspersonals erforderlich war“, berichtet Polizeisprecherin Stefanie Klaus.

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