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"Rostlaube" an der Landmarke ist abgebrannt

Der Imbiss "Rostlaube" an der Landmarke am Sornoer Kanal ist gestern abgebrannt.FOTO: Steffen Rasche/str1

Kleinkoschen. Am Erlebnis-Standort Landmarke "Rostiger Nagel" am Sedlitzer See hat gestern Morgen ein Feuer gewütet. Der in Holzbauweise errichtete Imbiss ist abgebrannt und auch der Sanitärtrakt erheblich beschädigt worden. Das Gebäude ist abrissreif. Der Schaden wird mit etwa 200 000 Euro beziffert.

Auf der morgendlichen Kontrollfahrt fährt Mitarbeitern des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg (LSB) am Erlebnis-Standort Landmarke "Rostiger Nagel" am Sedlitzer See der Schreck in die Glieder und beißender Rauch in die Nase. Das in Stahl- und Holzbauweise errichtete Imbissgebäude, das um einen Sanitärtrakt erweitert worden war, steht in Flammen.

7.17 Uhr löst die Leitstelle Lausitz in Cottbus den Feueralarm aus. Als die Wehren aus Senftenberg, Großkoschen und Kleinkoschen eintreffen, ist das Gebäude schon nicht mehr zu retten. Es steht in Vollbrand. Das bestätigt Jens Ruzicka, der Dienstgruppenführer und Einsatzleiter der Senftenberger Feuerwehr. Zwei Löschtrupps rücken dem Feuer mit C-Rohren unter schwerem Atemschutz zu Leibe. Den Brand bringen die Einsatzkräfte mit viel Wasser routiniert zügig unter Kontrolle. Zurück bleibt eine akut einsturzgefährdete dampfende Ruine. Die Brandbekämpfer kommen noch mehrmals zur Nachkontrolle. Der klägliche Rest des Imbisses muss abkühlen und von Statikern beurteilt werden. Noch ist offen, ob das bis auf die Grundmauern abgebrannte Gebäude von den Brandermittlern der Kriminalpolizei überhaupt betreten werden kann. Polizeisprecher Torsten Wendt kündigt die Spezialisten des Landeskriminalamtes für den heutigen Freitag an. Die Ursachenforschung dürfte auch schwierig sei, weil das Gebäude in voller Ausdehnung gebrannt hat und die unvermeidbaren kräftigen Löscharbeiten auch Spuren vernichtet haben. Nahe liegt, dass Brandstifter am Werk waren oder ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst hat.

Der Handlungsdruck der Feuerwehr vor Ort ist groß gewesen, weil das Gebäude nahe am Wald steht und ein Übergreifen der Flammen auf den Baumbestand verhindert werden musste, bestätigt der Einsatzleiter. Wind und Wetter wiederum seien für die Löscharbeiten zum Glück günstig gewesen.

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