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Nach der Kommunalwahl bleibt es spannend in der Elsterstadt

Einspruch gegen Bürgermeisterwahl in Ruhland

In heftige Turbulenzen geraten ist das Ruhlander Rathaus nach der Kommunalwahl. Gegen die Bürgermeisterwahl wurde Einspruch erhoben. Die Einberufung der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Stadtparlaments steht gleichfalls noch aus. Damit gerät die 30-Tages-Frist bis zur Konstituierung des neuen Parlaments in Gefahr. Sie endet am 25. Juni.FOTO: Rasche Fotografie / STEFFEN RASCHE

In Ruhland hat der 26-Jährige Thomas Höntsch (SPD) die Bürgermeisterwahl knapp gewonnen. Der unterlegene Amtsinhaber Uwe Kminikowski (CDU) will sich damit nicht abfinden. Er lässt das Abstimmungsergebnis überprüfen.

Der an Spannung kaum zu überbietende Bürgermeister-Krimi aus der Wahlnacht im Mai wird neu aufgelegt. Der mit 26 Stimmen erst kurz vor Mitternacht unterlegene Amtsinhaber Uwe Kminikowski (CDU) hat Wahleinspruch eingelegt. Das bestätigt Ruhlands Amtsdirektor Roland Adler.

Demnach will der 58-jährige Wahl-Verlierer, der nach sechs Jahren den Chefsessel im Bürgermeisterbüro räumen muss, überprüfen lassen, ob alles rechtens verlaufen ist.

In seinem Einspruch geht er davon aus, dass er in den drei Wahllokalen der Elsterstadt die meisten Stimmen erhalten habe. Darüber hinaus gebe es bei einigen Wahlzetteln eine lückenhafte Nummerierung.

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