ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
LMBV-Projektmanager Michael Matthes erläutert am Donnerstag die Sicherungsarbeiten für die Insel im Senftenberger See.FOTO: LR / Jan Augustin

Ziel der LMBV sei es, täglich bis zu 3000 Kubikmeter Feststoffmaterial zu bewegen. „Das heißt, die Saison 2019 ist auf jeden Fall gesichert“, versprüht der Projektmanager Optimismus für Urlauber und Touristiker. Bis dahin will die LMBV auch einen Betriebsplan beim zuständigen Brandenburger Landesbergamt zur Genehmigung einreichen. In dem sollen die weitere Sanierung und die anzuwendenden Technologien beschrieben werden. „Ziel ist es, langfristig die Bergaufsicht zu beenden“, sagt Matthes.

Am Freitag hat auch das zuständige Landesbergamt die See-Freigabe im April angekündigt. Wie Holger Vöhl, Dezernatsleiter Sanierungs- und Altbergbau, erläutert, war die Sperrung durch eine Allgemeinverfügung erfolgt und ist bei allen Wasserständen unter 98,30 Meter Normalhöhennull wirksam. Durch die Schützenhilfe von benachbarten Seen und den Regen der vergangenen Wochen ist der Wasserstand mittlerweile wieder auf knapp 98,50 Meter angestiegen. „Sollten allerdings im Verlauf des Jahres die Wasserstände erneut durch eine ungewöhnliche Trockenperiode unter 98,30 Meter fallen, würde der See wieder gesperrt werden müssen“, erklärt Holger Vöhl. Deshalb werde „alles“ unternommen, um den Wasserstand für das Jahr 2019 nachhaltig zu sichern, indem schnellstmöglich der See bis auf 99 Meter aufgestaut und gehalten werde.

top