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Bis zum Saisonbeginn werde durch die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft die Zeit genutzt, um erste Sicherungsarbeiten im Inselbereich durchzuführen. Diese beinhalten eine Treibholzberäumung und das Auffüllen von Tieflagen, um ein weiteres unkontrolliertes Ausfließen der Insel entgegenzuwirken.

Die Arbeiten sollen bis zum 31. März abgeschlossen sein. „Während dieser Zeit muss der See weiterhin gesperrt bleiben“, sagt Holger Vöhl vom Landesbergamt. Dafür werde die vorhandene Absperrung weiter genutzt. Die unter Naturschutz stehende Insel bleibt auch bei einer See-Freigabe im April weiter gesperrt. Das soll wie in den Vorjahren mit einer Bojenkette gekennzeichnet werden, so die LMBV.

Wie viel die Inselsicherung kosten wird, bleibt weiter ungewiss. Während LMBV-Mann Michael Matthes gesprächsbereit alle technischen Details preisgibt, zeigt er sich bei der Geldfrage zurückhaltend. Dass der Auftrag wohl mehrere Millionen Euro verschlingen wird, bestätigt er auf Nachfrage. Und dass die Maßnahme über das laufende Verwaltungsabkommen zur Braunkohlensanierung finanziert wird. Eine genaue Zahl nennt er aber nicht.

Dafür betont er nochmals, dass die Sicherungsarbeiten in einem schonenden Verfahren erfolgen. Soll heißen: naturschutzrelevante Aspekte werden streng beachtet. „Wir haben eine ökologische Begleitung“, versichert Michael Matthes. Als die Pläne für das Abtragen der Schüttungsrippen des ehemaligen Tagebaus Niemtsch bekannt wurden, wurde auch die Kritik vom Senftenberger Nabu-Regionalverband laut. Doch der kann nach einem Gespräch mit LMBV-Vertretern mittlerweile mit der Sanierungsvariante leben.

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