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Allerdings ist dabei Vorsicht geboten. Der Biss der Kreuzottern ist zwar nur selten tödlich, kann aber Atemnot und Herzbeschwerden verursachen. Experten raten, die Tiere keinesfalls anzufassen. Ohnehin gelten Kreuzottern als sehr scheu. Sie beißen nur, wenn sie sich in die Enge getrieben fühlen. Wer tatsächlich gebissen wurde, sollte zeitnah medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Das charakteristischste Merkmal dieser Schlangenart ist ihre Zickzack-Zeichnung auf dem Rücken. Allerdings präsentieren sich Muster und Färbung sehr variabel. Die Tiere sind vor allem auf lichten, sonnigen Stellen im Wald sowie in feuchteren Gebieten anzutreffen.

Kamen die Kreuzottern vor Jahrzehnten noch reichlich in der Region vor, sind sie jetzt vom Aussterben bedroht, merkt Jentsch an. Hauptursache sei vor allem fehlende Nahrung. Es gebe nicht mehr so viele Frösche, Mäuse, Eidechsen und weitere Kleintiere wie früher. Dafür häuften sich die Fressfeinde der Schlangen. Dazu gehören unter anderem Greifvögel, diverse Marderarten und Füchse. Hinzu komme die Entwässerung der Landschaft, beispielsweise durch Meliorationen und den Braunkohlenbergbau.

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