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Dünn klingen die Rechtfertigungsgründe für Gericht und Staatsanwaltschaft auch bei einem anderem Tatvorwurf. Vor gut einem Jahr soll der Senftenberger zunächst einer Bekannten eine WhatsApp-Nachricht geschickt haben, in der er sie bedroht hat, ihr eine Kugel zu verpassen. Danach lasse er sich „von den Bullen erschießen“, soll er laut Anklage geschrieben haben. Während er die Bedrohung zugibt: „Ja, das habe ich gemacht, weil das für mich einfach eine hinterfotzige Frau ist“ – will er die Schuld für den anschließenden Polizeieinsatz von sich schieben. Obwohl er mit seinem Namen angesprochen worden sei, hätten die Polizisten trotzdem nach seinem Personalausweis gefragt, empört er sich. Den Stinkefinger habe er gezeigt, „weil ich die absolut nicht leiden kann“. Am Ende sind sechs Beamte nötig, um den Mann ruhigzustellen und festzunehmen.

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