ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Bergbausanierung

Rainitza-Trasse soll 2022 in Betrieb gehen

Direkt zwischen Waldfriedhof und LMBV-Zentrale wird derzeit der künftige Seenland-Ableiter via Rütteldruckverdichtung gesichert. LMBV-Experten erklären die Arbeiten. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Senftenberg. Der neue Seenland-Ableiter wird jetzt gerüttelt und anschließend gegraben.

Zwischen dem Sedlitzer See und Senftenberg befindet sich derzeit eine Großbaustelle. Auf einer Strecke von 2,8 Kilometern entsteht der Ableiter der Restlochkette, der unweit der Senftenberger Knappenstraße in die Schwarze Elster einmünden wird. Damit werden die gefluteten Tagebaugruben an die Vorflut angeschlossen. Nicht zuletzt dient der Rainitza-Kanal dem künftigen Hochwasserschutz. Voraussichtlich im Jahr 2022 soll es soweit sein, kündigt Ulrich Schönlein von der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) als Bauherrin an.

Die Trasse nutzt in Teilen das alte Flussbett der Rainitza. Die Fließgewässer ist für die Bauzeit in eine Rohrleitung mit einem Durchmesser von einem Meter verlegt worden. Schließlich baue es sich im Trockenen allemal günstiger und schneller, begründet Schönlein.

Doch bevor der eigentliche Kanal ausgehoben werden kann, muss die Trasse gesichert werden. Der Grund: Der künftige Ableiter verläuft vorwiegend auf Kippenland des alten Tagebaus Ilse-Ost. Um Grundbrüchen und damit verbundenen Rutschungen vorzubeugen, sorgen Rütteldruck- und Rüttelstopfverdichter für einen stabilen Baugrund.

top