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Runder Tisch sucht Lösungen

Alleinerziehende finden in der Lausitz nur schwer Arbeit

Alleinerziehende profitieren nicht von der anhaltend guten Lage am Arbeitsmarkt und den steigenden Löhnen. Das will ein Runder Tisch im Oberspreewald-Lausitz-Kreis jetzt ändern. FOTO: dpa / Marcel Kusch

Senftenberg. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und allgemein guten Chancen, eine Arbeit in der Lausitz zu finden, sind Alleinerziehende auf Jobsuche am Verzweifeln. Ein Runder Tisch arbeitet jetzt an Lösungen.

Die Arbeitslosigkeit sinkt in Oberspreewald-Lausitz weiter. Der genaue Blick auf die Statistik aber ist trotzdem getrübt. Denn: „Arbeitslose alleinerziehende Frauen und Männer und Familien mit betreuungspflichtigen Kindern haben es nach wie vor besonders schwer, einen Job zu finden, der für sie und ihre Familie finanzielle Unabhängigkeit bedeutet.“ Das bestätigt Christian Napp, der Geschäftsführer des Jobcenters Oberspreewald-Lausitz.

Die Gesamtzahl der Bedarfsgemeinschaften mit Kindern unter 18 Jahren, die auf Leistungen des Jobcenters - also Hartz IV - angewiesen sind, liegt bei 1589. Insgesamt betreut das Jobcenter derzeit 1045 erwerbsfähige Alleinerziehende bei der Suche nach Arbeit oder einem Ausbildungsplatz oder zahlt ergänzende Leistungen zum Arbeitsentgelt einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Darunter sind aktuell 296 arbeitslose Alleinerziehende, auch Einelternfamilien genannt, das entspricht knapp zehn Prozent aller Arbeitslosen.

Am Runden Tisch des Jobcenters Oberspreewald-Lausitz werden Lösungen gesucht, um alleinerziehenden Eltern die Rückkehr ins Berufsleben zu erleichtern. Knapp zehn Prozent aller Langzeitarbeitslosen sind aktuell Einelternfamilien. FOTO: Anke Pätzold/Jobcenter OSL
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