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Senftenberger See

Bürokratie versenkt in Großkoschen Wasserspaß

Der neue Wassersportpark am Großkoschener Badestrand ist gesperrt worden. Die Badegäste, vor allem die Kinder, verstehen das nicht. FOTO: Rasche FOTOGRAFIE / STEFFEN RASCHE

Senftenberg/Großkoschen. Der Wassersportpark am Großkoschener Strand des Senftenberger Sees ist überraschend gesperrt worden. Rutschungsgefahr droht, weil der Hüpfspaß die Betonanker auf dem Seegrund in Bewegung bringen könnte. Jetzt steht fest: Der Park hätte nie öffnen dürfen.

Der Wassersportpark am Großkoschener Badestrand des Senftenberger Sees ist im Treibsand der Bürokratie versunken. Die Freizeitanlage ist vor dem Wochenende überraschend gesperrt worden, das Betreten des Strandabschnittes ist untersagt. Denn ein Sachverständiger hat „aus geotechnischer Sicht keine Zustimmung zur Errichtung des Wasser­sportparkes“ erteilt. Das hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Montag mitgeteilt.

Der Einschätzung des Experten für die Böschungen von Tagebauen zufolge kann bisher nicht sicher ausgeschlossen werden, dass der Hüpfspaß auf den großflächigen Schwimmkörpern über die Taue zu den Beton-Ankern den locker gelagerten Seegrund ins Rutschen bringen können.

Sperrung am Senftenberger See FOTO: Steffen Rasche
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