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Tag des offenen Denkmals im Süden von Oberspreewald-Lausitz

Hermsdorfer Kirche öffnet Türen

Reinhard Noack vom Kirchbauverein der Evangelischen Kirche Hermsdorf freut sich, am Sonntag zum Tag des Offenen Denkmals die Kirche für Besucher öffnen zu können. FOTO: LR / Catrin Würz

Senftenberg. Zum Tag des offenen Denkmals ist am Sonntag auch das kleine Gotteshaus bei Ruhland wieder zu besichtigen.

Im gleißenden Licht der Sommersonne leuchtet die kleine Kirche von Hermsdorf vor dem stahlblauen Himmel regelrecht, so dass es fast in den Augen blendet. Die helle, makellose Fassade war im Jahr 2012 zusammen mit dem Wiederaufbau des Kirchturms und dem Dach saniert worden. Im Inneren des kleinen Gotteshauses – das im Kern eine spätmittelalterlich Feldsteinkirche ist – sieht es allerdings nicht so schmuck aus. Die letzten Malerarbeiten liegen schon viele Jahrzehnte zurück, der Putz hat Risse, die Beleuchtung ist unzureichend und die hölzernen Kirchenbänke sind für heutige Menschen für langes Sitzen eine Qual. „Die Sanierung des Kirchenschiffes ist unser nächstes Vorhaben. Wir hoffen, bald einen Schritt weiterzukommen“, sagt Reinhard Noack, der Vorsitzende des Kirchbauvereins Evangelische Kirche Hermsdorf.

Das Projekt wird nicht billig: Rund 200 000 Euro wird die Aufarbeitung des Kircheninnenraumes kosten, hat ein Experten-Gutachten ergeben, das der Kirchbauverein in Auftrag gegeben hat. „Das ist viel Geld: Aber das schließt neben der malermäßigen Instandsetzung auch eine bessere Beleuchtung auf LED-Basis sowie den Umbau der hölzernen Kirchenbänke ein“, erklärt Reinhard Noack.

An der Kirche in Hermsdorf bei Ruhland konnte vor fünf Jahren die Außen- und Turmsanierung abgeschlossen werden. Nun soll auch das Kirchenschiff im Inneren noch verschönert werden. FOTO: LR / Catrin Würz
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