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Nur durch die Hilfe aus dem Senftenberger See und der Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza konnte der Abfluss am Pegel Biehlen 1 bisher mit etwa 0,4 Kubikmeter pro Sekunde auf einem unteren Level stabilisiert werden. Das bestätigt der Sprecher des Brandenburger Umweltministeriums (MLUL) Fabian Blöchl nach der jüngsten Zusammenkunft der länderübergreifenden Arbeitsgruppe (AG) „Extremsituation“. Der mittlere Abfluss im September liege normalerweise bei 2,25 Kubikmeter pro Sekunde.

Im Senftenberger See betrage die Wasser-Reserve nur noch 0,32 Millionen Kubikmeter. „Voraussichtlich in etwa acht Tagen muss die Abgabe aus dem Speicher eingestellt werden, um die touristische Nutzung nicht zu gefährden“, erläutert Fabian Blöchl. Dann werde ein Wasserstand von 98,40 Meter über Normalhöhennull erreicht sein. Diesen Wert hatte die AG nach der Rutschung an der Insel vor einem Jahr als sicheren Mindestwasserstand festgelegt.

In der Schwarzen Elster befindet sich bis zum Buchwalder Wehr nicht ein Tropfen Wasser. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Ernste Lage auch im Spreewald

Die Stützung der Schwarzen Elster soll dann ausschließlich aus dem Sedlitzer See über die Grubenwasserreinigungsanlage Rainitza erfolgen, erklärt der MLUL-Sprecher weiter. Allerdings sei ab September die Reinigungsanlage wegen dringender Wartungsarbeiten in ihrer Kapazität eingeschränkt. Die Mindestwasserabgaben in Richtung Altdöbern können so „nicht oder nur in geringem Umfang“ gewährleistet werden.

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