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Ortrander krempeln die Ärmel hoch

Unterm Wildwuchs das Freibad gesucht

Dass hier früher geflieste Becken und Duschen das Ortrander Freibad prägten, war nach vier Jahren Wildwuchs kaum noch zu erkennen. Auch diese Frauen rückten beim Arbeitseinsatz des Vereins der wuchernden Pflanzenwelt in der Anlage zu Leibe. FOTO: Mirko Sattler

Ortrand. Bürgern aus Ortrand ist es nach wie vor ernst mit der Wiedereröffnung des seit 2014 brach liegenden Freibades in ihrer Stadt. Die Mitglieder eines neu gegründeten Vereins haben jetzt mit dem Aufräumen und mit dem Grünschnitt begonnen.

Seit das Ortrander Freibad im Jahr 2014 wegen unaufbringbarer Betriebskosten geschlossen werden musste, ist viel Gras und Gestrüpp über die Anlage gewachsen. Nun gehen die Mitglieder des neu gegründeten Vereins Wassersportgemeinschaft 1925 gegen den Verfall und das Zuwuchern vor. 30 Vereinsmitglieder haben unlängst bei einem ersten Arbeitseinsatz die Ärmel hoch gekrempelt und im verwilderten Freibad Hand angelegt. Denn das Ziel einer Wiedereröffnung des Freibades ist nicht aus dem Blickfeld geraten.

„Seit vier Jahren wurde hier im Bad ja nichts mehr gemacht. Das sieht man der Anlage inzwischen auch an“, sagt Ortrands ehrenamtlicher Bürgermeister Niko Gebel. Er führt auch den Verein zur Rettung des Freibades an. Mit Traktor, Rasenmähern, Heckenscheren und Sägen rückten die Männer und Frauen dem wuchernden Grün in der Badanlage zu Leibe. Nach gut anderthalb Stunden Arbeit war schon wieder zu ahnen, wie das Bad vor vier Jahren ausgesehen hat. „Wir sind optimistisch und werden hoffentlich auch den letzten Skeptiker davon überzeugen mit anzupacken. Wir schaffen das“, so Gebel weiter.

Dass sogar der Angelteich neben den Freibadbecken wieder sichtbar wurde, freut Schatzmeisterin Juana Bruntsch-Zieger.

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