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Forschung an der BTU Cottbus-Sentenberg

An der BTU schnell und präzise in die Lunge blicken

Beim Probelauf des optimierten Computerprogramms DICOM-Analyser (v. r.): Dr. Anja Braune, Prof. Dr. Ingrid Bönninger, Nico Gerhardt, Igor Nesterow, Tobias Steinmetzer. FOTO: Robert Rietscher

Senftenberg. Medizininformatik-Studenten der BTU Cottbus-Senftenberg arbeiten frühzeitig in der Forschung mit und optimieren ein Programm zur Lungensegmentierung.

Das Atmungsorgan automatisch und präzise zu erkennen und ungleich schneller als bisher von umliegenden Geweben und Strukturen durch Segmentierung abgrenzen, das ermöglicht ein Computerprogramm, an dem Studierende der Medizininformatik an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg derzeit mitarbeiten.

Zunächst soll das Programm Dicom-Analyser in der anästhesiologischen Forschung genutzt werden, indem es die Lunge in allen drei Dimensionen in nur wenigen Sekunden abgrenzt, informiert Ralf-Peter Witzmann. Im Folgeschritt könne das jeweilige Maß der Schädigung des Organs abgeschätzt werden. Derzeitig sei für die Lungensegmentierung noch viele Stunden intensiver und überwiegend manueller Arbeit erforderlich.

Die Arbeit an realen Projekten mit Kliniken ist wesentliches Merkmal des Studiengangs Medizininformatik. Um Unterstützung wurden die Studenten aus dem in Senftenberg ansässigen Institut für Medizininformatik der BTU von Prof. Dr. Marcelo Gama de Abreu und Dr. Anja Braune vom Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden gebeten. Sie arbeiten in der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie und forschen an der Optimierung der mechanischen Beatmung, insbesondere bei akutem Lungenversagen.

(red/br)
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