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Jugendarbeitslosigkeit

Behörden wollen Jugendliche besser in Arbeit bringen

Akteure aus Schulen, Jobcentern, der Arbeitsagentur und des Landkreis trafen sich im Friedrich-Engels-Gymnasium zu einer Fachtagung. FOTO: LR / Daniel Roßbach

Senftenberg. In Senftenberg hat am Mittwoch die erste Fachkonferenz der Jugendberufsagentur stattgefunden.

Im Senftenberger Friedrich-Engels-Gymnasium sind am Mittwochmorgen Vertreter der Arbeitsmarkt-Behörden, des Jugendamtes, von Schulen und dem Schulamt zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Fachtagung zusammengekommen. Dabei besprachen die Vertreter der Institutionen, wie die Zusammenarbeit zwischen ihnen verbessert werden kann. Damit soll vor allem Jugendlichen mit schwieriger Perspektive ermöglicht werden, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden.

Dass diese Bemühungen nicht zu spät beginnen dürfen, betonte Landrat Siegurd Heinze (parteilos). Das bedeute zum Beispiel, „dass jemand, der einen Schulabschluss macht – vielleicht nur mit Ach und Krach – sofort aufgenommen und nicht mehr losgelassen wird vom Jobcenter oder der Berufsagentur und an eine Ausbildung herangeführt wird“.

Im Zentrum der Diskussionen im Rahmen der Fachkonferenz stand, wie Jugendliche mit schwierigem Hintergrund motiviert werden können, Bildungs- und Ausbildungsangebote wahrzunehmen. Neben dem sozialen Umfeld sorgen dabei auch „angehäufte Schulden, Suchterkrankungen oder Motivationsdefizite für die Problemlagen, mit der sich die Jugendberufsagentur befasst“, so Heike Kuhl, Teamleiterin bei der Arbeitsagentur. In der Jugendberufsagentur kooperieren seit 2015 Landkreis, Agentur für Arbeit und Jobcenter. In Senftenberg und Lübbenau bietet sie eine wöchentliche Sprechstunde an.

(drh)
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