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„Unser Ziel ist eine europäische Modellregion, in der wir es schaffen, Industriekapazitäten weitgehend klimaneutral auszubauen“, sagte Woidke der RUNDSCHAU. Dabei gehe es um die Nutzung regenerativer Energien, Digitalisierung und die Erhöhung der Effizienz bei den Herstellungsprozessen.

Woidke: „Es kann nicht sein, dass Klimaschutz nur durch den Abbau von Industriearbeitsplätzen funktioniert. Auf diesem Weg wird uns nie ein anderes Land folgen.“ Stattdessen wolle Brandenburg in der Lausitz zeigen, dass Wachstum und Klimaschutz gemeinsam funktionierten. Bei der BASF habe er dabei sehr innovative Partner gefunden.

Der Chemie-Standort Schwarzheide soll neben dem Industriepark in Schwarze Pumpe und dem Industriegebiet in Guben in den kommenden Jahren einer der Industriellen Entwicklungsschwerpunkte in Südbrandenburg werden. Neben dem Ausbau des BASF-Werkes ist dort bereits jetzt die Errichtung eines neuen, größeren multimodalen Umschlagterminals geplant, auf dem künftig noch mehr Güter von der Straße auf die Schiene verladen werden können. Dabei soll Schwarzheide zu einer wichtigen Logistikdrehscheibe auf dem Schienenweg zwischen Europa und Asien ausgebaut werden.

Drittes Standbein in Schwarzheide ist der Aufbau eines Leistungszentrums Lausitz. Damit will die BASF Angebote der Schul-, Aus- und Weiterbildung für verschiedene Industrien in der Lausitz bündeln, um den Fachkräftenachwuchs zu sichern und jungen Menschen in der Region Perspektiven zu bieten.

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