ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Verzinkerei erweitert sich

Großräschen schafft Baufreiheit für Großinvestition

Die Erweiterung des Gewerbegebietes „Am Woschkower Weg“ in Großräschen geht in die nächste Runde. FOTO: Stadt Großräschen / Paul Kitawa

Großräschen. Die Verzinkerei Voigt & Schweizer will sich „Am Woschkower Weg“ erweitern. Bis zu 40 neue Arbeitsplätze sind im Gespräch.

Für die Sanierung, Erweiterung und Weiterentwicklung des Gewerbegebietes „Am Woschkower Weg“ hat die Stadt Großräschen jetzt einen achteinhalb Kilogramm schweren Fördermittel­antrag eingereicht. Das teilt Stadtsprecherin Kati Kiesel mit. Grund sind die Investitionsabsichten der Verzinkerei Voigt & Schweitzer. Das Unternehmen habe bereits ein angrenzendes, 30 000 Quadratmeter großes Grundstück erworben. „In drei Etappen sollen durch den Bau neuer Produktions- und Lagerhallen die Kapazitäten von 20 000 Tonnen auf 40 000 Tonnen erweitert werden. Dabei können zwischen 30 und 40 neue Arbeitsplätze entstehen“, erklärt Kati Kiesel. Die neue Produktionshalle soll schon 2019 gebaut werden. Die Stadt Großräschen sei intensiv mit den Unternehmen im Gespräch, die für die Medienverlegung zuständig sind, damit Baufreiheit entsteht und der straffe Zeitplan eingehalten werden kann. Über die Offenlage des entsprechenden Vorentwurfs des Bebauungsplans werden die Stadtverordneten in ihrer Sitzung an diesem Mittwoch abstimmen.

Dieser Tagesordnungspunkt ist aber nur einer von vielen. Den Abgeordneten steht ein langer Abend bevor. Thema unter anderem ist auch die Fortschreibung der Stadtumbaustrategie. Um für die neue Förderperiode gerüstet zu sein und auch für die nächsten Jahre ein Strategie- und Koordinierungsinstrument der Stadtentwicklung zu besitzen, habe die Stadt in den letzten Monaten einen wichtigen Teil des „Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes“ aktualisiert. „Aufgrund der guten Bevölkerungsentwicklung konnte man sich für die nächsten fünf Jahre einige neue Ziele setzen“, sagt Kati Kiesel.

Ebenfalls zur Diskussion stehen wird die geplante Überdachung zwischen den Gebäuden der Großräschener Tafel und die Sanierung des Weges zum Mehrgenerationenhaus. Fördermittelanträge sind hierfür schon gestellt worden.

top