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Vom Erzgebirge nach Senftenberg

Seine Liebe gehört Rebecca und dem Kaffee

Martin Hengst gibt schon mal einen Eimer Kaffeebohnen aus Costa Rica in die Röstmaschine. Der eigentliche 15-minütige Röstvorgang muss anfangs minütlich, später alle zehn Sekunden überwacht werden. FOTO: Torsten Richter-Zippack

Senftenberg. Vom Zimmermann zum Röstmeister: Der Erzgebirgler Martin Hengst hat in der Lausitz die große Liebe gefunden, wechselt im Seenland das Handwerk und eröffnet am Senftenberger Marktplatz eine Kaffeerösterei.

Wer Kaffee röstet, braucht eine feine Nase. Ebenso gute Augen und vor allem gespitzte Ohren. Denn wenn die Kaffeebohnen in der Röstmaschine ihr volles Aroma entfalten, gibt es ein ganz bestimmtes Knacken. Dann müssen die Bohnen innerhalb von Sekunden aus der Maschine geholt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sie verbrennen.

Kaffeerösterei im wohl ältesten Wohnhaus von Senftenberg

Martin Hengst kennt sich mit dem Kaffeerösten aus. Schließlich will der 34-Jährige in Kürze die erste Senftenberger Kaffeerösterei eröffnen. Und zwar im wahrscheinlich ältesten Wohnhaus der Stadt. Erst im vergangenen Jahr ist das im Jahr 1595 errichtete Haus am Markt 15 nach Komplettsanierung als Ferienunterkunft eingeweiht worden. Jetzt gesellt sich die Kaffeerösterei dazu.

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