ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Firmen suchen Personal

Softwareschmiede lockt Heimkehrer an

Die Vorbereitungen für die Rückkehrertage gehen in die letzte Runde: Die fünf Vertreter der RWK-Städte Ute Kolanowski (Schwarzheide), Torsten Drescher (Finsterwalde), Rotraud Köhler (Lauchhammer), Dr. Cornelia Wobar (Großräschen), Anja Kolander (Senftenberg), (v.l.n.r.) bereiten die Infomaterialien für die Veranstaltung vor.FOTO: RWK Westalusitz / Peter Aswendt

Schwarzheide. Kurz vor Silvester suchen Firmen wieder nach Personal. Die Firma Zedas ist von Anfang an dabei.

Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) rückkehrwilligen Auswanderern. Jeweils von 10 bis 15 Uhr stellen sich am 27. Dezember in der Sparkasse Elbe-Elster in Finsterwalde 19 Firmen und am 28. Dezember im Kulturhaus der BASF Schwarzheide 23 Firmen den heimatverbundenen Besuchern vor. „Die kleine Steigerung bei den Ausstellerzahlen freut uns natürlich, denn der Fachkräftemangel ist immens in der Region“, stellt Heike Kuhl von der Arbeitsagentur in Senftenberg pragmatisch fest. Ihre Kollegin aus Finsterwalde sieht auch zufrieden einem kleinen Zuwachs bei den Ausstellern entgegen: „Wir sind sehr zufrieden mit den Anmeldungen, unser Maximum gemessen an der Fläche ist erreicht“, freut Kerstin Pach vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur.

Einige Unternehmen, die sich seit 2016 aktiv an den Rückkehrertagen beteiligen, können auf einen Erfolg bei der Mitarbeiterakquise zurückblicken. Dies trifft auch auf das Senftenberger IT-Unternehmen Zedas zu, weiß die Marketingleiterin Ulrike Gollasch zu berichten: „Aufgrund unserer positiven Bilanz beim Personalrecruiting zu den Rückkehrertagen, sind wir auch in diesem Jahr wieder dabei“, bestätigt sie. Das Senftenberger Unternehmen entwickelt Softwareprodukte für das Logistikmanagement von Schienengüterverkehren und für das Anlagenmanagement von Fahrzeugflotten und technischen Anlagen. Das Unternehmen beschäftigt zurzeit 75 Mitarbeiter und ist auf der Suche nach hoch qualifizierten Mitarbeitern. „Wir konnten bis jetzt bei allen Rückkehrertagen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter gewinnen“, freut sich die Marketingchefin. Sie lässt aber keinen Zweifel daran, dass die Frequenz des Erfolges noch gesteigert werden kann. „Wir wissen, dass es zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel die höchste Quote an Heimkehrern gibt, aber leider nutzen nicht alle die Möglichkeit sich zu informieren, wie sich ihre ehemalige Heimat wirtschaftlich und seitens der Lebensqualität positiv verändert hat“, so die Marketingchefin. Dass im letzten Jahr mit Christian Krauß ein Rückkehrer gewonnen wurde, der sogar in Dubai tätig war, zeige, dass auch in der Heimat anspruchsvolle Arbeitsplätze vorhanden seien. Der Grund für die Rückkehr, so die Erfahrung von Ulrike Gollasch, ist sehr oft familiärer Natur: „Sobald eine junge Familie gegründet ist, stehen doch die Lebensumstände höher in der Gunst als das Gehalt“, weiß die Zedas-Mitarbeiterin.

Neben den Unternehmen, die sich zu den diesjährigen Rückkehrertagen präsentieren, sollen auch die Besucher die Veranstaltung zur Information nutzen. Dazu werden seitens der Wirtschaftsförderer des RWK die letzten Marketingaktivitäten umgesetzt. „Wir werden verstärkt im Dezember nochmals in verschiedenen Medien über unsere Rückkehrertage und den dort vorhanden Angeboten informieren“, zeigt Anja Kolander von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing in Senftenberg den weiteren Werdegang auf. Interessierte Firmen, die ihre Jobangebote in Schwarzheide den rückkehrwilligen Auswanderern offerieren möchten, können sich bei dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Senftenberg melden. Zum RWK Westlausitz gehören Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg.

top