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Wirtschaft in der Lausitz

Vorteil für Schwarzheide im europäischen Batterie-Poker

Jürgen Fuchs (r.), Vorstandsvorsitzender der BASF Schwarzheide GmbH und Dr. Colin von Ettingshausen, BASF-Arbeitsdirektor. FOTO: LR / Jan Siegel

Schwarzheide. BASF-Vorstandsvorsitzender Jürgen Fuchs (r.) und sein Arbeitsdirektor Colin von Ettingshausen wissen mehr zum Einstieg ihrer Firma ins Batteriegeschäft als sie bei der Jahrespressekonferenz in Schwarzheide verraten dürfen. Warum der Standort in der Westlausitz besonders gute Chancen hat.

Bis 2030 sollen möglichst 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen aus deutscher und europäischer Produktion geliefert werden. Das ist das Ziel der Europäischen Union, das Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) seit Monaten mit Nachdruck unterstützt. Er will die Zellfertigung und -forschung nach Deutschland holen. Es geht um Milliarden-Investitionen.

Hinter den Kulissen läuft ein verbissener Poker um künftige Standorte für die Forschung und die Produktion der Zellen. Dabei hat die Lausitz sehr gute Karten auf der Hand. Ein Grund dafür ist die BASF Schwarzheide.Dort kommen einige Vorteile zusammen, die andernorts fehlen.

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte am Donnerstag dem Handelsblatt, dass neben den großen deutschen Autoherstellern BMW, VW sowie der französische PSA-Konzern mit seiner deutschen Tochtergesellschaft Opel auch die BASF eine Batteriezellen-Förderung in Anspruch nehmen wollen. Altmaier hatte im vergangenen November eine Milliarde Euro bis 2021 als Anschubhilfe in Aussicht gestellt. Die Unternehmen sollten ihre Anträge bis Jahresende einreichen. Da das Interesse aus der Industrie fehlte, wurde die Frist später bis zum 15. März verlängert.

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