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Freilichtbühne Großkoschen

Zickenzoff im Großkoschener Amphitheater

Erst auf dem zweiten Blick zu erkennen: Kim Fisher in der Maske der biederen Buchhalterin Elke in der Karaoke-Komödie „Zickenzirkus“, die am Sonntagabend im Amphitheater zum Lachmuskeltraining einlädt. FOTO: Robert Jentzsch

SENFTENBERG. Kim Fisher ist in ihrer ersten Boulevardrolle am Sonntag am Senftenberger See zu erleben.

Mit „Zickenzirkus“ gastiert am Sonntagabend, an dem voraussichtlich schon der 30 000. Besucher der 2018er-Amphitheatersaison begrüßt werden kann,  die Dresdner Comödie am Senftenberger See.

Seit der Premiere vor fast genau einem Jahr feiert das Dresdner Publikum die vier Damen, die sich ganz zufällig auf einem Schrottplatz begegnen – und über ihren Beziehungsschlamassel klagen. Mit dabei ist Kim Fisher in ihrer ersten Bühnenrolle in einem Boulevardstück. Dabei mag die Moderatorin, Sängerin und inzwischen auch Autorin ganz privat gar kein Gezicke. „Ich fühle mich nicht wohl, wenn jemand eingeschnappt ist oder sich umdreht und einfach ohne ein Wort geht“, sagt sie im RUNDSCHAU-Gespräch. „Das ist so schwierig zu greifen. So fühle ich mich nicht wohl.“ Statt etwas schwelen zu lassen, spricht sie lieber aus, wenn sie etwas bedrückt oder ihr missfällt. „Und eigentlich zicken wir ja im ‚Zickenzirkus‘ auch gar nicht so lange herum“, erzählt sie von der Karaoke-Komödie, in der sie seit einem Jahr die biedere Buchhalterin Elke ist. „Ich bin Christian Kühn so dankbar, dass er so hartnäckig geblieben ist und mir diese Arbeit zugetraut hat“, sagt sie.

Christian Kühn ist Intendant der Comödie und auch Autor und Regisseur des „Zickenzirkus“. Der sei eine Art Nachfolger der Erfolgskomödie „Tussipark“, mit der das Ensemble bereits in Senftenberg zu Gast war. Auch diesmal, so ist sich die Kritik einig, mischt Christian Kühn die bewährten Komödien-Zutaten mit doppelsinnigen Wortspielen, würzt mit viel Witz und einer kräftigen Prise frivoler Anspielungen. Und die vier Damen mit komödiantischem Talent und passenden Stimmen für die Karaoke-Einlagen würden den Spaß gekonnt in Szene setzen.

(hs)
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