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Fusion der Tourismusverbände

Zwei in einem Boot: Reiseregion wird größer

Drei Landräte fügen zusammen, was jetzt zusammengehört: Die Tourismusverbände Lausitzer Seenland und Niederlausitz sind fusioniert. Die Verschmelzung wird hier mit einer Landkarte aus Schokolade - angefertigt von der Confiserie Felicitas in Hornow - von Michael Harig, Harald Altekrüger und Siegurd Heinze symbolhaft vorgenommen. FOTO: LR / Catrin Würz

Senftenberg/Spremberg. Das Lausitzer Seenland und die Niederlausitz verschmelzen zu einem zukunftsfähigen großen Tourismusverband.

Gemeinsam in einem Boot: An sprachlichen Bildern und Metaphern fehlt es an diesem Dienstag nicht, als gleich drei Landräte aus Bautzen, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße gemeinsam den Vollzug einer lange vorbereiteten Fusion verkünden: Seit dem Eintrag ins Vereinsregister im Mai sind der bisherige Tourismusverband Lausitzer Seenland und der Tourismusverband Niederlausitz nun sprichwörtlich miteinander verschmolzen wie die süße Schokoladen-Landkarte, die die Hornower Confiserie Felicitas von der neuen, größeren Reiseregion extra für diesen Zweck gefertigt hat.

Unter dem gemeinsamen Markenauftritt als Urlaubsregion Lausitzer Seenland reicht das Gebiet des neuen Tourismusverbandes nun künftig von Lauchhammer und Lichterfeld im Westen bis nach Forst und Boxberg im Osten, von Hoyerswerda im Süden bis nach Guben im Norden. Dem neuen Seenland-Tourismusverbund gehören demnach die Städte Forst und Guben, die Gemeinde Schenkendöbern und der Landkreis Spree-Neiße neu an. Zum Urlaubsgebiet Lausitzer Seenland gehören damit künftig auch der Forster Rosengarten, der Oder-Neiße-Radweg und der Geopark Muskauer Faltenbogen dazu.

Fast zwei Jahre ist an der Fusion gearbeitet worden, die viele Vorteile bringen soll, wie alle Seiten betonen. „Um den Tourismus im Lausitzer Seenland zukunftsfähig zu machen, müssen wir einfach in größeren Strukturen denken. Die Urlauber tun das auch“, sagt der Bautzener Landrat Michael Harig (CDU). Mit der zunehmenden Mobilität der Urlauber habe sich für die Gäste die Wahrnehmung regionaler Grenzen verändert. Zudem müsse das Tourismusmanagement und -Marketing leistungsfähig und schlagkräftig aufgestellt sein, um all die neuen Herausforderungen von Internet-Auftritten über Online-Buchungssysteme und Publikationen bis zur Entwicklung ganz neuer touristischer Angebote leisten zu können. Dafür sollen die Synergieeffekte genutzt werden, die sich ergeben, wenn aus zwei Verbänden einer wird.

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