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Musik- und Kunstschule Spree-Neiße

Musik ein Leben lang

Tessy Steinke und Jenny Mosbach feierte als Gitarren-Duo Jenny Gräfe und Tessy Kneifel Erfolge bei Jugend musiziert. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Eine große Familie hat Sonja Junghänel, Leiterin der Musik- und Kunstschule Spree-Neiße, im Schlosshof zusammengebracht. 40 Jahre Musikschule in Spremberg galt es zu feiern. Der Erfolg lässt sich an viel mehr als an „Jugend musiziert“-Preisen messen.

Johann Pachelbels „Kanon“ beginnt vorsichtig. Sehr bewusst müssen die ersten Töne gestrichen werden. Aber langsam werden sie mehr, wachsen, werden schneller. Mareile Linke, die Violinenlehrerin, wagt mit Teresa Noack, Vivian Zimmer und Leopold Igel, ihren „großen“ Schülern, das Entrée. Und es ist so genau richtig fürs Sammeln zu einem Jubiläum. Sämtliche Gäste im riesigen Festzelt sind geladen. Warum kaum ein Stuhl bleibt? Nicht nur Christine Herntier, die Bürgermeisterin der Stadt Spremberg, sondern auch Landrat Harald Altekrüger sind mit einer großen Riege an Begleitern aus dem Kreishaus gekommen. Aber auch  viele Eltern erscheinen, dazu konnte sind gekommen, sondern auch viele Sonja Junghänel ehemalige Mitstreiter überzeugen.

1979 bekommt das Spremberger Unterrichtskabinett für Musik als 94. Musikschule der DDR den Musikschulstatus. Neben Peter Junghänel, ihrem erste Direktor, sitzen im Jubiläumskonzert Gerhard Wolf, damals 2. Stellvertretender Direktor, und Ernst-Ullrich Neumann, Junghänels 1. Stellvertreter. Neumann wurde nach dem Aufbau der Spremberger Musikschule zugetraut, auch eine Musikschule in Senftenberg aufzubauen, er leitete sie bis 2009. Dieter Friese, Spree-Neiße-Landrat von 1994 bis 2010, sowie Egon Wochatz und Klaus-Peter Schulze, die ehemaligen Spremberger Bürgermeister, sind gekommen. Zu jedem fallen Sonja Junghänel verbindende Anekdoten ein.

Das Jugendorchester spielt unter der Leitung von Birgit Schreiter Händels Marsch aus der „Floridante“. Dann führt es gemeinsam mit dem Chor der Landeskirchlichen Gemeinschaft, in dem sich auch Musiklehrer wohlfühlen, einen Choral von Johann Theodor Römhild (1684 bis 1776). Seit 2009 trägt die Schule den Namen des einstigen Spremberger Kantors und Komponisten.

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