ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Spremberg

Als nächstes eine Spinne fürs Sonntagsche Haus

Die Sprembergerin Christa-Maria Wölk zaubert kleine Kunstwerke aus Glasperlen. FOTO: Arlt Martina

Spremberg. Christa-Maria Wölk hat ein außergewöhnliches Hobby  – sie macht aus Glasperlen kleine Kunstwerke.

In ihrem „Arbeitszimmer“ sind fein säuberlich geordnet mehr als 500 Döschen mit Perlen in den unterschiedlichsten Größen und Farben zu finden. Vor mehr als acht Jahren entdeckte Christa-Maria Wölk den Schmuck aus Glasperlen für sich, den die 67-Jährige auch gern mit Swarovski-Steinen verarbeitet. Darauf gekommen ist sie durch das Handarbeitsgeschäft in Kahren. Im November 2010 fertigte sie ihr erstes Armband an, „die Ideen hatte ich aus einem Buch“. Überhaupt lässt sie sich gerne von anderen Leuten oder von Vorlagen inspirieren.

Christa-Maria Wölk gehört seit vier Jahren der Spremberger Interessengemeinschaft Kreativ-Treff an, die eng mit der Interessengemeinschaft zum Erhalt des Sonntagschen Hauses zusammenarbeitet. Auch für das älteste Wohnhaus Sprembergs wird sie in den nächsten Tagen ein Unikat in Angriff nehmen; um eine Spinne hat sie Claudia Frank, die Sprecherin der Interessengemeinschaft, gebeten. „Da sage ich natürlich gern ja. Die Spinne wird einen Durchmesser von 15 Zentimetern haben und wird mit Perlen und einem Swarovski-Tropfen gefertigt.“ Bis Ostern soll das Stück fertig sein.

Ansonsten fertigt die Sprembergerin vorrangig Ketten, Armbänder, Anhänger und Ohrringe. Um solche Kunstwerke entstehen zu lassen, bedarf es speziellen Werkzeugs, Spezialnadeln, textiler Angelschnur und besonderem Fädelgarn. Denn die kleinsten Perlen sind nur 1,3 Millimeter groß. Ob stricken, sticken, häkeln oder nähen – Christa Wölk ist in der Handarbeit versiert. Bei einer Ausstellung im Spremberger Rathaus stellte sie ein Weihnachtsdorf mit ihrer Perlenkunst aus; klein, aber fein.

top