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Vernissage in Spremberg

Sie wachsen auch im Kunstkurs

Die Spremberger Marisa Schiffer und Ricardo Wanke haben zur Vernissage im Spremberger Erwin-Strittmatter-Gymnasium eins von vier Bilder ersteigern können. FOTO: LR / Annett Igtel-Allzeit

Spremberg. Die Vernissage in Sprembergs Gymnasium übertrifft die Erwartungen vieler junger Künstler.

Die Berge wirken düster, der Boden karg. Der Mensch in der Mitte streckt die Hände aus. Die langen Finger sind mächtig in Bewegung. Doch sie können sie nicht halten  – die Zeit. Die weiß-blaue Uhr zerrinnt zwischen den Fingern. Die Zeiger winden sich. Der Mensch hat kein Gesicht bekommen. Sondern es kann Ariane, Nikolas oder Charly  sein. „Damit sich jeder im Bild wiederfindet“, erklärt Luisa Schiffer. Sie ist eine der jungen Leute, die in den Winterferien das größte Bild der Ausstellung gemeinsam schufen.

Die Vernissage der Zwölftklässler hat seit Jahren Tradition am Erwin-Strittmatter-Gymnasium. Weil es die Jugendlichen drängt, stets etwas völlig Neues einzubringen, ist das Niveau inzwischen hoch. Bewegt haben sich die 35 Schülerinnen und Schüler, in diesem Jahrgang den Kunstkurs wählten – mit Kunstlehrerin Ingrid Michel zwischen Impressionismus und Expressionismus mit Linolschnitten, Stillleben, Kaltnadelradierungen. Landschaftsmalereien, Fotografien und Grafiken. Mit ihrem Thema „Die Kunst der Stunde“ wortspielen sie und fragen sich, ob sie die Gunst der Stunde, ja, der vielen Unterrichtsstunden genutzt haben? Eltern und Großeltern sind gekommen, Lehrer, Freunde, ehemalige Schüler, ehemalige Lehrer.

Die Reaktionen der Besucher werden genau beobachtet

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