ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Immobilien-Projekt in Spremberg

Bauplan richtet sich nach Kirche

Den Bewohnern der Bergstraße ist wichtig, dass der Blick zur Kirche erhalten bleibt.FOTO: LR / Wappler

Spremberg. Investor der Wohnungen in der Spremberger Bergstraße will Blick zum Gotteshaus erhalten.

Erst mal bleibt er skeptisch. Edgar Langner hat sich aus der Bergstraße ins Bürgerhaus begeben, wo er erfahren will, was der Investor in seinem Viertel plant. Er setzt sich in die letzte Reihe, runzelt die Stirn, erwartet den Auftritt von Erik Weber. Der Unternehmer will den Mitgliedern des Bauausschusses seinen neuen Entwurf für Wohnhäuser in der Bergstraße vorstellen.

Edgar Langner ist nicht gegen die Bauarbeiten, wie er sagt. Sie müssten nur „im Rahmen“ bleiben. Das bedeutet: „Riesige Betonklötze wollen wir nicht.“ Wie andere Nachbarn befürchtet er, dass die Häuser die Sicht zur Kirche in der Bergstraße versperren werden.

Mit dieser Sorge befassten sich die Mitglieder des Bauausschusses schon im April. Damals versicherte ihnen der Investor, er werde „den Blick auf die Kirche nicht verbauen“. Auch die Stellplätze für die Besucher der Gottesdienste wolle er erhalten.

top