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Das Spreekino hat vier moderne Kinosäle. Betreiber ist die Projektgesellschaft Am Markt mbH, eine Tochter der Gesellschaft für Wohnungsbau mbH Spremberg (Gewoba). Zwei der Säle sind behindertengerecht. Alle vier Säle werden in Dolby Digital beschallt und haben einen 3D-Projektor. Nicht nur Spremberger wissen das zu schätzen. Aus Weißwasser, Bad Muskau und Hoyerswerda kommen die Gäste. „Auch Cottbuser sind dabei, weil sie es bei uns familiärer finden“, sagt die Katja Frank. Mit den Preisen versuchen sie unter denen der großen Kino-Ketten zu bleiben. Projekte wie das „Spatzenkino“ für die Jünsten ab vier Jahre und „Filmernst“ für die Schulen haben Tradition.

„Während die Kindergärten das intensiv nutzen, ist es mit den Schulen nicht so einfach“, so die Theaterleiterin. Um so mehr hat sie die Besucherzahl der Vorstellung „Schindlers Liste“ am Holocaust-Gedenktag überrascht. „Die Anfragen von Universal Pictures zur Ausstrahlung der Sonderveranstaltung ging an fast alle Kinos in Deutschland. Jedes Kino konnte individuell entscheiden. Am Ende saßen in 444 Kinos 19 748 Zuschauer“, sagt Katja Frank. Auch die Vorstellung im Spreekino sei mit 90 Zuschauern richtig gut besucht gewesen. „Zwei Schulklassen aus Weißwasser und Umgebung haben einen Schultag auf den Sonntag in unserem Spreekino verlegt“.

Und es ist nicht das letzte Mal, dass „Schindlers Liste“ im Spreekino läuft. Dass einzelne Gruppen einen Film sehen wollen, der längst nicht mehr im aktuellen Programm steht, kommt öfter vor. Katja Frank und die Techniker bemühen sich, ihn schnell heran zu bekommen. Das Kino lebt davon, dass Menschen einen Film gemeinsam und auf einer großen Wand sehen wollen. 3D scheint dabei längst nicht mehr für alle so wichtig wie am Anfang, sagt Markus Deeng. „Manche wollen es unbedingt, andere gar nicht. Für Familien ist das auch eine Preisfrage“, sagt Katja Frank.

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