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Landeskirchliche Gemeinschaft Spremberg

Eine zweijährige Suche hat ihr Ende

Katharina Kleiner auf dem Spielplatz vor der Landeskirchlichen Gemeinschaft in Spremberg. Sie freut sich als neue Kinderreferentin auf ihre neuen Aufgaben. FOTO: Anja Guhlan

Spremberg. Katharina Kleiner kümmert sich als Kinderreferentin um die Belange der Kinder.

Gut zwei Jahre suchte die Landeskirchliche Gemeinschaft (LKG) in Spremberg nach einer Kinderreferentin. Nun arbeitet seit 1. September die 23-jährige Katharina Kleiner mit im Team. Am Sonntag  wird die junge Frau, die  aus Niedersachsen stammt, bei einem Familiengottesdienst in ihr neues Amt eingeführt.

„Ich bin schon richtig gespannt und natürlich auch ein bisschen aufgeregt auf den Familiengottesdienst am Sonntag“, erzählt Katharina Kleiner. An diesem Tag lernt die Gemeinde sie kennen. Katharina Kleiner wird dort auch zum ersten Mal eine Predigt halten. Sie mag es lieber Verkündigung nennen, da Kindern lieber etwas verkündet werden soll. Während des Familiengottesdienstes soll es um Emotionen gehen, daher lautet der Titel dieses Mal: „Das Höchste der Gefühle“. Neben einer Verkündigung wird es zum Familiengottesdienst auch ein kleines Puppentheater geben und es wird anschließend ausreichend Zeit sein, die neue Kinderreferentin näher kennenzulernen.

„Solche Aufgaben haben mir schon immer Spaß gemacht“, meint Katharina Kleiner. Die Arbeit mit Kindern erfreue sie und machte sie glücklich. „Bisher habe ich solche Aufgaben nebenamtlich ausgeführt. Nun bin ich hauptamtlich dafür verantwortlich und  muss Aufgabenpläne möglichst gut erfüllen. Das sehe ich mit großem Respekt“, verrät die 23-Jährige, die frisch vom Studium kommt. In Kassel an der Hochschule des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) hat sie soziale Arbeit sowie Gemeinde- und Religionspädagogik studiert. Dort habe sie viel gelernt. In einem berufspraktischen Semester hat sie  bereits auf einer Jugendranch gearbeitet und die Erlebnispädagogik kennenlernen dürfen. Zudem war sie vor dem Studium für etwa zehn Monate im afrikanischen Uganda und hatte dort  in Waisenhäusern für die Organisation „Vision for Africa“ verschiedene Kinder  betreut und  auch Lehrer der dortigen Grundschule unterstützt.  „Ich liebe es, meine Zeit mit Kindern zu verbringen. Schon damals bei Familienfesten habe ich stets lieber die Zeit mit Kindern als mit Gleichaltrigen verbracht“, erzählt sie. Katharina Kleiner hat selbst noch keine Kinder. Aufgewachsen ist sie in Upen in der Nähe von Goslar, wo sie später auch die Schule besuchte.

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