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Stromversorgung Proschim

Anfällige Freileitungen sind in Proschim Geschichte

Auch vor Proschims Kirche kommen die Stromleitungen jetzt in die Erde. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Proschim. Neue Straßenbeleuchtung basiert auf moderner LED-Technik.

Ist es ein Zeichen dafür, dass Proschim doch nicht der Kohle weichen muss? Mit der Verlegung der Stromleitung in die Erde sind die Mitarbeiter der Rentsch & Balke Tiefbau GmbH (RBT) aus Calau jetzt im Proschimer Dorfkern angekommen. Auch vor der Kirche und dem alten Feuerwehrgerätehaus, wo am Ende der vergangenen Woche der Fußweg gesperrt, aufgerissen und die Mittelspannungs- und Niederspannungskabel in Schutzrohre geschoben wurde, ist damit die Freileitung Geschichte.

Seit September lässt die Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom das Proschimer Freileitungsnetz in die Erde verlegen – für ein Investitionsvolumen von rund 275 000 Euro. Die Arbeiten liegen im Plan, bestätigt die Sprecherin der Gesellschaft: Bis Ende April liegen die Kabel in der Erde.

Ort für Ort arbeitet sich die Netzgesellschaft vor. Die Proschimer werden da genauso behandelt wie Dörfer, die nicht an der Tagebaukante stehen. Denn Freileitungen sind bei Unwettern anfälliger für Störungen. Das bestätigt die Sprecherin, die am Montag viel Arbeit mit den Stromausfällen durch Sturmtief Eberhard hatte.

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