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Ein Riss zieht sich durch die Stadtpolitik

Wellen schlagen hoch im Bad-Streit

Die Mehrheit der Stadtverordneten sprach sich für den Fördermittelantrag aus. FOTO: LR / René Wappler

Spremberg. Eine einfache Frage zum Neubau der Schwimmhalle führt zum Konflikt.

Mittwoch, 17 Uhr, im Spremberger Bürgerhaus. Über eine einfache Frage wollen die Spremberger Stadtverordneten abstimmen. Ein Förderprogramm könnte die Kosten für den Neubau der Schwimmhalle senken. Für die Teilnahme brauchen die Mitarbeiter des Rathauses eine Zusage des Stadtparlaments. Doch zunächst entbrennt wieder einmal ein Streit um die Spremberger Bäder.

Den Optimismus anderer Stadtverordneter will Torsten Schroeter von der Fraktion Vereinte Wählergruppen/SPB nicht teilen. „Ich bin der Meinung, wir können und sollten uns dieses Objekt nicht leisten.“ Einst seien 13 Millionen Euro für den Neubau der Schwimmhalle im Gespräch gewesen. Nun steige der Bedarf bereits auf mehr als 17 Millionen Euro. „Wir werden andere Zuschüsse streichen müssen, vielleicht für die Sportvereine, vielleicht für das Bad in Schwarze Pumpe“, sagt Torsten Schroeter.

Die parteilose Bürgermeisterin Christine Herntier sieht hingegen „keine Grundlage für solche Bedenken“. Das werde auch der Haushalt zeigen, den die Kämmerin in zwei Wochen vorstellen will. Die Bürgermeisterin sagt zu Torsten Schroeter: „Ich verstehe nicht, wieso Sie dieses Thema jetzt hier aufmachen.“

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