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Da meldet sich Benny Stobinski von der Nächsten Generation zu Wort. „Tatsächlich ist es so, dass es am Ende mehr kosten wird, als wir uns das alle vorgestellt haben“, erklärt er. Aber die Mehrheit der Stadtverordneten habe sich nun einmal für den Neubau der Schwimmhalle entschieden. „Deshalb sollten wir diesen Versuch hier unterstützen, ein bisschen zu sparen.“

In der Diskussion um die Schwimmhalle zeigt sich erneut, wie tief das Projekt die Spremberger Politik gespalten hat. So sagt Christina Schönherr von den Vereinten Wählergruppen/SPB: „In unserer Fraktion gibt es vehemente Verfechter einer Sanierung der bestehenden Halle am Puschkinplatz, aber wir haben einen Mehrheitsbeschluss.“

Für die CDU-Fraktion äußert sich Raik Nowka. „Es mag so sein, dass wir am Ende höhere Zuschusskosten haben werden, doch wir schieben einen enormen Investitionsstau vor uns her.“ Er sieht nur zwei mögliche Wege: „Entweder schließen wir eine Einrichtung für immer, oder wir nehmen Geld in die Hand.“ Schließlich sei eines klar: Sobald in der alten Schwimmhalle eine schwere Havarie auftrete, müsse sie ihren Betrieb einstellen, und zwar endgültig.

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