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Spremberg

Für letzte Fragen zum Datenschutz

Spremberg. Der Landessportbund hat Seminare für die Vereine organisiert. Und kommt auch nach Spremberg.

Der Aufschrei in den Vereinen vor der Sommerpause war groß: Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU, die am 25. Mai in Kraft trat, scheint den ehrenamtlich Engagierten mehr Arbeitsaufwand und bei Versäumnissen auch noch Strafen in Millionenhöhe zu bescheren. Die gesamte Mitgliederverwaltung muss auf den Prüfstand. Längst geplante Veranstaltungen sind datenschutzrechtlich noch einmal zu durchdenken. Auf einzelnen Internetseiten von Vereinen passierte einige Wochen gar nichts mehr. Vorstandsmitglieder kündigten an, das Handtuch zu werfen. Gerade hatten sie sich mit dem Computer angefreundet, gelernt, wie Fotos und Neuigkeiten der Vereine auf die Internetseite gestellt werden. Und nun schienen die neuen Datenschutzregelungen alles in Frage zu stellen.

Inzwischen hat sich die Lage beruhigt: Zwar erscheinen die jüngsten Erfolge des Nachwuchses noch nicht wieder mit vollem Namen und im Bild. Aber Datenschutzbestimmungen stehen auf vielen Vereinsinternetseiten neben dem Impressum. So informiert zum Beispiel auch der Spremberger Regionalverband des Naturschutzbundes über das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung personenbezogener Daten in der Datenschutz- und Cookie-Richtlinie und räumt unter anderem das Recht aufs „Vergessenwerden“ ein. Und vor Veranstaltungen und Wettkämpfen wie dem 24-Stunden-Schwimmen der Spremberger Wasserwacht unterschreiben die Teilnehmer eine Einverständniserklärung zum Umgang mit ihren Daten.

Wie Sandra Jung vom 1. Spremberger Gesundheitssportverein Sakura bestätigt, hat sich ihr Vorstand zuerst um die neuen Mitgliedsverträge gekümmert. „Das war ein großer Aufwand, ist aber geschafft. Einige Fragen sind trotzdem noch offen“, sagt sie. Deshalb werde der Gesundheitssportverein am kommenden Dienstag zur Informations-Veranstaltung ins Spremberger Bootshaus kommen.

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