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Es ist eine ganze Veranstaltungsreihe, die der Landessportbund gemeinsam mit der Europäischen Sportakademie Brandenburg auf die Beine gestellt hat. Nach dem Auftakt im August in Frankfurt (Oder) geht es zu 13 Terminen quer durchs Land Brandenburg – unter anderem nach Michendorf, Luckenwalde, Cottbus, Prenzlau, Königs Wusterhausen, Potsdam, Perleberg. Auch Spremberg im Süden wird nicht vergessen, sondern ist schon in der kommenden Woche dran, wie Daniel Zeidler vom Kreissportbund Spree-Neiße bestätigt: „Dreieinhalb Stunden sind für die Veranstaltung eingeplant, und sie hat Seminarcharakter.“ Ein Datenschutzexperte werde erklären, welcher Handlungsbedarf in Vereinen und Verbänden besteht. „Sie erhalten Tipps für die Praxis, werden auf Leitfäden hingewiesen, und Fragen können natürlich gestellt werden“, sagt Daniel Zeidler.

An den Kreissportbund selbst trugen die regionalen Vereine bisher kaum Probleme zum Datenschutz heran. „Und mit der Kita-Olympiade, wo das Anmeldeprozedere ja auch umfangreich ist, waren wir in diesem Jahr schon durch, als die neuen Datenschutzregelungen in Kraft traten. Da haben wir jetzt bis zum nächsten Jahr etwas Zeit“, so Daniel Zeidler.

An die erste Aufregung erinnert sich auch Armin Kießlich von den Kanuten der SG Einheit: „Allerdings haben wir noch einige Trainer, die ihre Sportlerlisten mit den persönlichen Daten ausschließlich in Büchern führen. Die lassen sich flink verbrennen.“ Trotzdem war im Vorstand der SG Einheit die Realisierung des Datenschutzes schnell Thema. „Wir sprechen bei Wettkämpfen auch mit anderen Vereinen über solche Themen“, so Armin Kießlich, „ein Verein sah die neuen Regeln als Gelegenheit, endlich mal aufzuräumen. Das hat mir gefallen.“

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