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Ärger um Unkraut in der Stadt

Grünpflege steht in der Kritik

Über das Unkraut am Bergmannsweg in Spremberg ärgerten sich Bewohner wie Klaus Kuffel. Inzwischen hat die Firma den Auftrag erledigt.   FOTO: Rene Wappler

Spremberg. Spremberger Kommunalpolitiker wollen Konsequenzen für künftige Verträge ziehen.

Der Spremberger Bauausschuss reagiert auf die Kritik vieler Einwohner an der mangelhaften Grünpflege in der Stadt. Künftige Verträge mit den zuständigen Firmen sollen bei Problemen ein Kürzen der Rechnung ermöglichen. Diesen Vorschlag hat in dieser Woche der Ausschussvorsitzende Peter Reininger (CDU) unterbreitet. Dafür gibt es einen konkreten Anlass.

Ilona Schulz von der Fraktion der Linken ärgert sich schon lange über die Grünpflege in Spremberg. Sie wohnt in der Nähe des Stadtparks, dessen Zustand sie bereits in den vergangenen Jahren beklagte. „Als die Firma von Wolfgang Brünsch dort die Pflege betrieb, gab es überhaupt keinen Grund zur Klage“, sagt sie. „Im Moment sieht die Kriegsgräberstätte so aus, dass man sich schämen muss.“

Ähnlich wie sie äußern sich Spremberger aus anderen Stadtteilen. Die Bewohner des Bergmannsweges wiesen mehrmals darauf hin, wie hoch das Unkraut an ihrer Straße sprießt, seitdem der Vertrag für die Grünpflege von der Firma aus Sellessen an das Unternehmen Lucia Dienstleistungsservice in Cottbus übergegangen ist. Zwar haben Fachleute des Betriebes das Unkraut am Bergmannsweg im Juli entfernt. Doch diesem Einsatz gingen monatelange Beschwerden der Einwohner voraus.

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