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Felixsee

Sie bauen auf, malen und backen

Jugendliche aus sieben Ländern sind derzeit im Workcamp am Felixsee. Die Stiftung SPI will mit ihrem Objekt in Bohsdorf Partner der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste bleiben. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Spremberg/Felixsee. Aus internationalem Workcamp am Felixsee kommt Hilfe für Spremberger Veranstaltungen.

Vertieft in Malereien sind die jungen Leute des Internationalen Workcamps am Felixsee kurz vorm Mittagessen. Maša Terzovic aus Serbien hebt ihr Bild hoch und prüft die räumliche Wirkung. Ja, sie male gerade einen Wald. Ihr Tupfstil macht die Bäume besonders lebendig. Die Bildformate, auf die sie Vögel, eine Jacke, das große Dach eines Hauses und Quallen malen, sind viereckig und alle gleich groß. Das sind die Bilder für die Buchstaben eines Lernspiel, was in diesem Jahr endlich vollendet werden soll, erklärt Jasmin Kampa.

Sie ist Gruppenkoordinatorin im Internationalen Workcamp, zum dritten Mal am Felixsee, und sie hat als „Kollegin“ Zwillingsschwester Nathalie Kampa mitgebracht. Neun junge Leute aus Serbien, Italien, Spanien, Belgien, Mexiko, Japan und Deutschland haben sich erfolgreich ums Workcamp beworben. Es findet zum 17. Mal in Kooperation des Spremberger Mehrgenerationenzentrum „Bergschlösschen“ der Stiftung SPI und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten Berlin am Felixsee statt. Die jungen Menschen, oft sind sie noch Schüler, wollen Regionen kennenlernen, sich in gemeinnützigen Projekten beteiligen und dabei mit den Menschen ins Gespräch kommen.

Am 19. August waren sie am Felixsee angekommen – bis zum 2. September sind sie da. Große Veranstaltungen in Spremberg unterstützten sie diesmal. So halfen sie dem Verein Jugend und Soziales beim Auf- und Abbau am Familientag der Filmnächte. Zum Sommerfest der Kanuten war ihre Hilfe willkommen. „Eine besondere Erfahrung war das Sommerfest des Behindertenwerkes. So intensiv mit behinderten Menschen gearbeitet haben wir hier alle noch nie“, sagt Jasmin Kampa.

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