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Regionalwettbewerb Jugend musiziert

Erstmals mit Harfen-Ensemble

In der Präsentation zum Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" 2019 freuen sich Sonja Junghänel, Harald Altekrüger, Michael Dittrich, Gabriel Zinke, Christine Dammann, Thomas Schmitt und Frank Kulik (von links nach rechts) bereits auf das bevorstehende Ereignis in Spremberg.FOTO: LR / Marcel Laggai

Beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Spremberg treten knapp 300 Künstler an.

In einer knappen Woche liegt das Mekka zahlreicher Musikfreunde wieder im Herzen der Region. Denn bereits zum fünften Mal präsentiert sich Spremberg als Austragungsort des Regionalwettbewerbs der Region Süd von „Jugend musiziert“. Und in diesem Jahr kann der Vorentscheid für den Landes- und Bundeswettbewerb wahrlich mit einer Besonderheit auftrumpfen. „Unter den 298 Künstlern werden nämlich gleich zwei Harfen-Ensembles vor die Punktrichter treten und ihr Können unter Beweis stellen“, erklärt Michael Dittrich, Regionalsprecher von „Jugend musiziert“ der Region Süd, sichtlich erfreut. Schließlich sei es heutzutage nicht mehr so leicht, gleich mehrere junge Harfenspieler zu finden, die dann auch noch in einer Besetzung zusammen spielen, fügt Dittrich hinzu. Der Auftritt der zwei Ensembles kann allerdings nur aufgrund eines kleinen Kniffes zustande kommen, räumt Dittrich ein. „Tatsächlich kommt eine Formation aus einer benachbarten Region – aus Schwedt, um genau zu sein.“ Nur dank ihrer Anreise könne in dieser Kategorie überhaupt ein Wettkampf stattfinden, erläutert der Regionalsprecher.

Doch nicht der Wettstreit zwischen den zahlreichen Musikern steht im Fokus, sondern vielmehr das Interesse oder vielmehr die Passion für Musik. „Das Siegen ist eher sekundär zu betrachten. Wir wollen stattdessen, dass sich die Jungmusiker bei dem Wettbewerb austauschen und sich dadurch bestenfalls ihr Liebe zur Musik verfestigt“, sagt Gabriel Zinke, Vorsitzender des Landesausschusses „Jugend musiziert“ Brandenburg. Musik sei im Grunde für die Formung der Gesellschaft verantwortlich und ohne diese wäre eben jene Gesellschaft wenig lebenswert, heißt es von dem Musikliebhaber weiter.

Den gleichen Tenor greift auch die Leiterin der Musik- und Kunstschule „Johann Theodor Römhild“ des Landkreises Spree-Neiße, Sonja Junghänel, auf. Als Mitorganisatorin des Wettbewerbs und Kopf der Lehreinrichtung hat sie nahezu tagtäglich direkt mit vielen jungen Teilnehmern des Wettbewerbs zu tun. Von den Violine- oder Akkordeon-Spielern über die Klavier-Kammermusiker bis hin zu den Rock- und Pop-Bands – das blühende Interesse an der Musik sei bei allen merklich spürbar. Daraus resultierend lässt sich womöglich auch die hohe Zahl der Teilnehmer erklären. „Obwohl wir tatsächlich die kleinste Region sind, können wir im Vergleich zu anderen Kreisen die meisten Teilnehmer vorweisen“, sagt Junghänel. Doch ohne Fleiß kein Preis. Besonders die Wochen vor dem Wettbewerb seien enorm stressig.

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