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Im Trend liegen Webinare

Im 100. Jahr der Volkshochschule geht Klaus Piersig in Rente

Klaus Piersig, Sprembergs Regionalstellenleiter der Volkshochschule Spree-Neiße, packt zum letzten Mal die Semester-Hefte mit Jessica Schorradt aus. Er geht im März in Rente. FOTO: LR / Annett Igel-Allzeit

Das Frühjahrsprogramm liegt druckfrisch aus. Auch Imkern und Selbstverteidigung sind neben Englisch und Nähkursen im Angebot.

Im 100. Jahr der Volkshochschulen geht Klaus Piersig in Rente. 1991 hatte der Mathematik- und Physiklehrer die Leitung der damaligen Kreisvolkshochschule Spremberg übernommen. Aus einer Mappe zieht er das Vorlesungsverzeichnis der Volkshochschule Spremberg für 1919. Es reichte von Schillers Leben über Englische Sprachlehre und Freihandzeichen mit Zeichenlehrer Waldmann bis zum Obst- und Gartenbau. Klaus Piersig schmunzelt: Die neuen Frühjahrsprogramme sind gerade in der Kreisvolkshochschul-Villa neben dem Erwin-Strittmatter-Gymnasium angekommen. Flink blättert er nach den Imker-Kursen. „Das ist eins der neuen Angebote“, erklärt er. Er verdankt sie in Spremberg dem Sachsen Harry Marko. Der Gutachter für Schäden an Gebäuden will am 11. April in drei Unterrichtsstunden über Feuchte- und Schimmelpilzschäden referieren. Weil er auch Mitglied des Deutschen Imkerbundes ist, wird er am 16. Februar zudem übers Imkern referieren.

Dozenten wie Harry Marko sind Glücksfälle. „Wie der Wirtschaft die Fachkräfte, fehlen uns Kursleiter.“ Selbst habe er als Dozent im Fachbereich Arbeit und Beruf gute Erfahrungen macht. „Die Dankbarkeit ist schön. Angefangen hatten wir mit 20 Teilnehmer an zehn Rechnern. Und an neun Rechnern lief alles, wie ich es vorausgesagt hatte. Durch das Nachdenken darüber, was die Teilnehmer am zehnten Rechner anders gemacht haben könnten, habe ich am meisten gelernt“, erinnert sich Piersig.

Kurse gibt es in der Kreisvolkshochschule in den Themenbereichen Gesellschaft, Kultur, Gesundheit, Sprachen und Beruf. Auch der zweite Bildungsweg ist über die Volkshochschule noch möglich, sagt Klaus Piesig – aber nur noch berufsbegleitend.

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